Waskata
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Unsere Leitgedanken

Wir möchten hier einen Einblick in die Bedeutung von Natuerlebnissen für Kinder geben.

Mit unseren Waldtagen möchten wir den Kindern Raum und Zeit zum Potential-entfalten geben, auf ganzheitlicher Ebene.

In dem Buch "Der Waldkindergarten" von Ingrid Miklitz wird über die Bedeutung der Natur geschrieben, die wir sehr treffend finden.


Die Natur bietet ein Feld für unmittelbare Lebenserfahrungen!

  1. Die Abläufe im jahreszeitlichen Naturkreislauf werden unmittelbar erlebt. Die Freude über den ersten Sonnenstrahl nach dichtem Nebel, die dunklen Wolken am Himmel vor einem Regenguss, raschelnde Blätter im Herbst oder zugefrorene Pfützen im Winter. Warum ist der FRühling bunt, duftend, laut und voller Bewegung? Der WInter hingegen still, starr und arm an Farben und Gerüchen? Wo sind die Vögel, Insekten und anderen Tiere? Von wem stammen die Spuren im Schnee?...
  2. Die Kinder haben im Naturraum Platz für raumgreifende Bewegungen. Sie erleben dadurch ihre körperlichen Möglichkeiten und Grenzen. Die Natur bietet eine Vielfalt an Bewegungsanlässen und -möglichkeiten. Und Bewegung ist "das Tor zum Lernen". Die eigenen Kräfte ausprobieren können, hüpfen, springen, klettern, balancieren, kriechen -kurz alles tun, was ein gesundes Wachstum fördert.
  3. Alle Sinne des Kindes werden in einer Differenziertheit angesprochen, die der Vielfalt der natürlichen Umgebung entspricht. Die Intelligenz wird ganz automatisch gefördert. Das Kind lernt vorwiegend über das eigenständige Tun, Erproben, Untersuchen, Experimentieren, Erfinden und Erleben. Kinder wollen sehen, berühren und erleben, eine Beziehung zum Gegenstand ihres Interesses aufbauen. Dann fallen Sachinformationen auf einen fruchtbaren Boden. Das Kind nimmt seine neugierige, fragende Grundhaltung mit in die Welt.
  4. Die Förderung im psychomotorischen Bereich findet unter idealen Bedingungen statt. Kinder, die auf Bäume klettern konnten und gelernt haben, hinzufallen, ohne sich zu verletzen, gewinnen Sicherheit und Selbstvertrauen, dass die Grundeinstellung zum Leben beeinflusst.
  5. Das Kind kann bei seiner Tätigkeit, bei einer Beobachtung verweilen, entsprechend seinem individuellen Bedürfnis. Störfaktoren wie Lärm und räumliche Enge entfallen.
  6. Die Fantasie des Kindes kann sich frei entfalten. Aus einem Ast wird ein Bohrer, mit dem die Waldhöhle ausgebessert wird, ein umgekippter Baum ist Tisch, Bett und Brücke...
  7. Die Stille wird erfahrbar. Eine Sensibilisierung für das gesprochene Wort und die Stimmen der Natur wird ermöglicht. Stille ist in der heutigen Zeit ungewohnt, aber von unschätzbarem Wert. Das genaue Hinhören, die Möglichkeit, differenzierteste Laute wahrzunehmen, das fördert innere Ruhe, das Wohlbefinden und Konzentrationsfähigkeit.
  8. Wasser, Erde, Luft, NATUR gehören zu den existentiellen Lebensgrundlagen des Menschen. Das Erleben der Elemente, der Umgang mit ihnen und den Naturerscheinungen wie Hagel, Schnee, Regen und Nebel bereichern das Kind in seiner Persönlichkeit. Es sind "hautnahe" Erlebnisse, die Berührtheit, Liebe und damit Verantwortungsgefühl im Kind wachsen lassen.
  9. Die Bewegung in frischer Luft bei jeder Witterung fördert die Gesundheit und stärkt das Immunsystem der Kinder.
  10. Die Achtung vor dem Leben bzw. der Schöpfung und das Begreifen des eigenen Ichs als Teil des Lebens wecken Gefühle der Liebe, Vertrautheit und Verantwortung im Kind.